Börse Daily am Sonntag

Börse Daily am Sonntag mit DAX, Volkswagen, Deutsche Bank, Infineon, Disney, TeamViewer, Alphabet, Nike


Der DAX legte in der vergangenen Woche um fast ein Prozent zu und ließ die Marke von 13000 Punkten erneut unter sich. Wie weit geht es in diesem Jahr noch nach oben? Lesen Sie in dieser Ausgabe unsere aktuellen Analysen zum DAX, Volkswagen, Deutsche Bank, Infineon, Disney, TeamViewer, Alphabet und Nike.

die Aktie von Volkswagen befindet sich seit dem Verlaufstief vom 7. Oktober bei 146,20 Euro in einem steilen Aufwärtstrend. Am 14. Oktober konnte der massive Widerstandsbereich bei 160/162 Euro nach oben durchbrochen und damit die lange seit Juni 2018 bestehende Seitwärtsphase beendet werden. Die Aktie zog nach dem Ausbruch auch direkt weiter hoch und entfaltete weitere Aufwärtsdynamik.

Dabei wurde auch die obere Begrenzung des langfristig steigenden Trendkanals bei 174,30 Euro Ende Oktober überschritten. Die Papiere zogen bis zum 7. November bis auf 184,32 Euro an. In der Folge kam es zu einer kurzen Korrektur bis 172,16 Euro am 3. Dezember. Es folgte ein Kursanstieg, wobei am Freitag im Hoch 187,74 Euro erreicht wurden. Die Aufwärtsrallye könnte nun vor dem Ende stehen.

Die Tageskerze vom Freitag mit dem langen oberen Schatten und dem kleinen Kerzenkörper weist nach dem rapiden Anstieg auf einen möglichen Trendwechsel hin. Zudem entstand am Freitag zur Eröffnung ein neues Gap bei 180,50 Euro, das bald wieder geschlossen werden sollte. Gaps werden in der weiten Mehrzahl der Fälle wieder geschlossen. Zudem ist das Papier enorm überkauft.

Es bietet sich eine Short-Chance im Bereich von 183 Euro an. Das Kursziel ist im Bereich der Unterstützung bei 160 Euro zu sehen. Volkswagen sieht sich im kommenden Jahr 2020 mit deutlichem Gegenwind konfrontiert. Der Ausblick für den Umsatz und das Ergebnis wurden gesenkt. Das Management sieht nun noch einen Umsatz von mindestens 260,8 Mrd. Euro (bisher mindestens 271,6 Mrd. Euro).

Das operative Ergebnis (vor Sondereffekten) wird bei mindestens 18,3 Mrd. Euro (bisher mindestens 19,0 Mrd. Euro) erwartet, der Vorsteuerergebnis bei mindestens 19,2 Mrd. Euro (bisher mindestens 20,7 Mrd. Euro) und das Ergebnis je Vorzugsaktie bei 27 bis 28 Euro (bisher 30 Euro). Hintergrund für die Prognosesenkung sind die global unter Druck stehenden Automärkte sowie hohe Investitionskosten.

Strategie

Der Konzern ist trotzdem stark positioniert und dürfte den Absatz langfristig steigern. Kurzfristig dürfte die Aktie aber vor einem Rücklauf stehen. Aufbauend auf diese Strategie wurde mit dem innovativen Tools Match My Trade der Société Générale nach den Top 2 Produkten aus Optionsscheinen, Turbos und exotischen Optionsscheinen für das beste Chance-Risiko-Verhältnis gesucht. Folgende Produkte wurden vorgeschlagen:

Aufgrund des Zieldatums Mitte Januar 2020 und einem Zeitkorridor von +/- 5 Tagen, bringt ein Put-Optionsschein (WKN: ST1YPC) Stand heute das beste Chance-Risiko-Verhältnis. Aktuell notiert der Put, der einen Basispreis von 180 Euro hat, bei 0,74 (Brief) // 0,69 Euro (Geld). Wenn die Aktie im erwarteten Zeitraum bei 160 Euro notiert, sollte der Put-Optionsschein auf 2,13 (Brief) // 2,10 Euro (Geld) steigen.

Deutsche Bank: Chance von 76,43 Prozent p.a.

(10.12.2019) Die Nullzinspolitik der EZB macht den europäischen Banken das Leben äußerst schwer, vor allem deutsche Geldinstitute wie die Deutsche Bank stehen massiv unter Margendruck. Immer wieder kommt Hoffnung auf, die Deutsche Bank könne zeitnah die Kurve bekommen. Lesen Sie hier weiter.

Infineon: Papier in bullischer Ausgangslage

(10.12.2019) Trotz anhaltender Unsicherheiten im Handelsstreit, sind Technologiewerte nach wie vor stark nachgefragt und markieren zum Teil neue Rekordstände. Zwar ist Infineon hiervon noch ein gutes Stück entfernt, bietet nach dem Ausbruch über seinen Abwärtstrend aber Handelsansätze. Lesen Sie hier weiter.

Teamviewer: Direkt ins Kursziel gelaufen, was nun?

(12.12.2019) Aktien des Softwareunternehmens Teamviewer haben sich mustergültig an ihren Fahrplan gehalten und sind binnen weniger Tage in ihr Kursziel gelaufen. Nun kann abgeerntet werden, bevor Verkäufer wieder zuschlagen und für eine Konsolidierung sorgen. Lesen Sie hier weiter.

Call auf Disney: 42 Prozent Chance

(13.12.2019) Walt Disney ist mit seiner Marktmacht und Expertise in den US-Streaming-Markt eingestiegen. Was den Content betrifft, ist Disney Marktführer auf globaler Basis und so liegt es nahe, diesen zusätzlichen Distributionskanal zu eröffnen. Die Marktteilnehmer wissen das zu würdigen. Lesen Sie hier weiter.

Wochenrückblick

EUR/GBP: Pfund wertet massiv auf!

(13.12.2019) Laut Nachwahlbefragungen haben die Konservativen mit Premier Boris Johnson in Großbritannien die Parlamentswahlen gewonnen. Das britische Pfund reagierte entsprechend fester und markierte nahezu ausnahmslos zu allen Cross-over-Paaren frische Wochenhochs. Lesen Sie hier weiter.

Alphabet C: Short-Chance von 41 Prozent

(11.12.2019) Im dritten Quartal verfehlte Alphabet, das Google-Mutterunternehmen, die Gewinnerwartungen deutlich. Auf Staats- und Bundesebene wird in den USA gegen Google ermittelt, die Politik will die immense Macht der Internet-Riesen brechen. Aber die Aktie stieg einfach weiter. Lesen Sie hier weiter.

Nike Long: 75 Prozent Chance!

(09.12.2019) Der Analystenbericht von Goldman Sachs unterstützt den Aktienkurs von Nike und geht mittelfristig von einem Ziel bei 112 US-Dollar aus. Diese Entwicklung kann potentiell mit einem Open End Turbo Bull ausgenützt werden. Einen solchen stellen wir in unserer heutigen Ausgabe vor. Lesen Sie hier weiter.

Volkswagen Long: 27 Prozent Chance

(12.12.2019) Volkswagen arbeitet sich aus dem größten Schlamassel des Dieselskandals heraus und stellt die Weichen für die erfolgreiche Zukunft als Anbieter am Markt für eine leistbare Elektromobilität. Wir stellen Ihnen in unserer heutigen Ausgabe einen Mini Future Long auf die Volkswagen-Aktie vor. Lesen Sie hier weiter.

Wochenvorschau


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