Börse Daily am Sonntag

Börse Daily am Sonntag mit DAX, Siemens, Commerzbank, E.ON, ThyssenKrupp, Munich Re, Airbus, MTU, Johnson Johnson


In der vergangenen Woche gab der DAX nach, doch behauptete sich über der Marke von 13000 Punkten. Folgt die Jahresendrally? Lesen Sie in dieser Ausgabe unsere aktuellen Analysen zum DAX, Siemens, Commerzbank, E.ON, ThyssenKrupp, Münchener Rück, Airbus, MTU Aero Engines sowie Johnson und Johnson.

die Aktie von Siemens befindet sich aktuell in einem Aufwärtstrend und steigt seit dem Verlaufstief vom 15. August bei 84,42 Euro steil an. Fast ohne Unterbrechung legten die Aktien bis zum jüngsten Verlaufshoch vom 2. Dezember bei 119,62 Euro zu. Seit dem Anstieg über den Widerstand bei 116 Euro vom 25. November bewegt sich die Aktie aber weitgehend zwischen 116 und 118 Euro seitwärts.

Der Titel könnte sich nach dem langen Anstieg in einer Toppbildung befinden und vor einem Rückgang stehen. Als Anlaufmarke könnte das Gap vom 7. November bei 109,20 Euro dienen (ovaler Kreis im Chart). Gaps werden in der Mehrzahl der Fälle wieder geschlossen. Es bietet sich eine Short-Position in der Aktie im Bereich von 116 Euro an.

Prognose für 2019 bestätigt

Das Kursziel ist je nach Risiko von 108 bis 109,20 Euro zu sehen. Siemens konnte die Zahlen für das Jahr 2018/19 Anfang Dezember bestätigen. So erzielte der Konzern einen Umsatz von 86,46 Mrd. Euro (Vorjahr: 83,04 Mrd. Euro), ein Ebitda von 10,58 Mrd. Euro (9,60), ein Ebit von 7,08 Mrd. Euro (6,18) und ein Nettoergebnis von 5,17 Mrd. Euro (5,80)

Der Ausblick für das Geschäftsjahr 2019/20 wurde vom Management bestätigt. Demnach erwartet das Unternehmen einen "moderaten Umsatzanstieg" und einen Gewinn je Aktie (unverwässert) von 6,30 bis 7 Euro. Die Aktie hat langfristig also weitere Anstiegschancen, dürfte aber kurzfristig vor einer normalen Korrektur stehen.

Strategie

Aufbauend auf diese Strategie, wurde mittels des innovativen Tools Match My Trade der Société Générale nach den Top 2 Produkten aus Optionsscheinen, Turbos und exotischen Optionsscheinen für den maximalen Gewinn gesucht. Folgende Produkte wurden für diesen Trade vorgeschlagen:

Aufgrund des eingegebenen Zieldatums Anfang Januar 2020 und einem Zeitkorridor von +/- 5 Tagen, bringt ein Turbo-Short (WKN: SR0ASH) Stand heute das beste Chance-Risiko-Verhältnis. Aktuell notiert der Short, der einen Basispreis von 121,22 Euro hat, bei 0,44 Euro (Brief) // 0,43 Euro (Geld). Wenn Siemens im erwarteten Zeitraum bei 108 Euro notiert, sollte der Turbo-Short auf 1,28 Euro (Brief) // 1,27 Euro (Geld) ansteigen.

Commerzbank: Chance von 232 Prozent p.a.

(03.12.2019) Die Quartalsbilanz machte das Dilemma der Commerzbank deutlich: Trotz aller Bemühungen kommt das Geldhaus im für Banken problematischen Umfeld negativer Zinsen nicht vom Fleck. Was kurzfristig auch für die Aktie gelten dürfte, wodurch sie für einen Inliner interessant wird. Lesen Sie hier weiter.

Airbus: Strafzölle ziehen Aktie tief in den Keller

(03.12.2019) Die US-Regierung trägt nichts zur Deeskalation im Handelsstreit mit Europa oder China bei, ganz im Gegenteil! Es wird mehr Öl ins Feuer gegossen und die Streitigkeiten angeheizt, diesmal steht wieder der Flugzeugbauer Airbus auf der Abschussliste des US-Präsidenten. Lesen Sie hier weiter.

MTU Aero Engines: Aktie auf steigt auf Rekordhoch

(05.12.2019) Ein positiver Kommentar hat ausgereicht, die Aktie von MTU Aero Engines auf frische Rekorde zu katapultieren. Aktuell versucht sich die Aktie über ihre Hochs aus September hinwegzusetzen. Gelingt dieses Kunststückchen, könnte eine neue Kaufwelle auf Anleger zukommen. Lesen Sie hier weiter.

Call auf Johnson & Johnson: 55 Prozent Chance

(06.12.2019) Johnson & Johnson hat in der Vergangenheit. Der Konzern ist durch geschickte Zukäufe sehr groß geworden, wodurch sich das Wachstum etwas eingebremst hat. Trotzdem verspricht eine gehebelte Long-Wette in der aktuellen Konstellation eine schöne Rendite. Lesen Sie hier weiter.

Wochenrückblick

EUR/SEK: Erholung kurzzeitig möglich

(06.12.2019) Nachdem der Euro (EUR) zur schwedischen Krone (SEK) einen Trendbruch vollzogen hatte, fiel der Wert nur wenig später an seine erste Zielzone zurück. Von hier aus könnte eine kurze Erholung starten, übergeordnet sind aber weiter rückläufige Notierungen anzunehmen. Lesen Sie hier weiter.

E.ON: Chance von 60 Prozent

(04.12.2019) Kaum etwas wirkt auf bullische Investoren ernüchternder als eine Bullenfalle: Ein Ausbruch nach oben, der unerwartet in einen Verkaufsimpuls mündet, welcher den Ausbruch komplett eliminiert. Genau das ist aktuell bei E.ON der Fall. Daraus entsteht für risikofreudige Anleger eine Short-Chance. Lesen Sie hier weiter.

ThyssenKrupp Short: 91-Prozent-Chance

(02.12.2019) Die Erholung bei ThyssenKrupp mündet am Tag der Bilanz in einen Ausverkauf. Dieses Abwärtsmomentum ist noch nicht abgeschlossen und lässt weitere 10 Prozent Kursverlust erwarten. Gehebelt mit einem Turbo-Bear-Open-End wären 91 Prozent Gewinn möglich. Lesen Sie hier weiter.

Munich Re Short: 46-Prozent-Chance!

(05.12.2019) Der Kurs der Münchener Rück hat ein Aufwärtsmomentum hinter sich, wie es so in den nächsten drei Wochen nicht prolongierbar ist. Es besteht eine Fallhöhe bis zurück auf 245 Euro, was mit einem Mini Future ausgenützt werden kann und 46 Prozent Rendite abwerfen könnte. Lesen Sie hier weiter.

Wochenvorschau


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