Börse Daily am Sonntag

Börse Daily am Sonntag mit DAX, Deutsche Post, Siemens, Nokia, Apple, Dow Jones, Euro Stoxx 50, EUR/USD


Mit einem moderaten Plus beendete der DAX eine der letzten Wochen dieses Jahres. Auf eines Jahresendrally warteten die Anleger bislang vergebens. Aber bleibt das auch so? Lesen Sie in dieser Ausgabe die aktuellen Analysen zum DAX, Deutsche Post, Siemens, Nokia, Apple, Dow Jones, Euro Stoxx 50 und EUR/USD.

wieder ist eine schwankungsfreudige Woche zu Ende gegangen. Zwar erholten sich die Aktienmärkte zwischenzeitlich, doch stand unter dem Strich doch wieder ein klares Minus. Schließlich hat sich an den Rahmenbedingungen nichts geändert. Viel Hoffnung lastet aktuell zwar auf einer Entspannung des Handelskriegs zwischen den USA und Russland, allerdings könnte auch hier die Hoffnung eben bekannterweise zuletzt sterben. Während China bemüht scheint, einen Deeskalationskurs zu fahren, bleibt US-Präsident Trump nach wie vor eine Unbekannte in der Gleichung.

Wie unstet sein Verhalten ist, hat sich erst in dieser Woche offenbart, als er den so genannten Government Shutdown als Druckmittel für Gelder zum Bau der Mauer zu Mexiko ins Gespräch brachte. Nach den Kongresswahlen benötigt Trump nun auch Stimmen der Demokraten, sonst würde sich die noch im Wahlkampf vollmundig angekündigte Mauer nicht realisieren lassen. Auch scheinen sich politische Ämter in Washington immer mehr zur schwungvollen Drehtür zu entwicklen. Planbare Eckdaten und der Aufbau von Beziehungen wird damit nahezu unmöglich.

Exit vom Brexit?

Die Welt wartete in dieser Woche auf den letzten Dienstag, zumindest bis am Montagabend. Denn bereits am Vorabend der Brexit-Abstimmung im dortigen Parlament zog die britische Premierministerin Theresa May vor einer drohenden Niederlage die Notbremse und verschob die Abstimmung auf unbestimmte Zeit mit eben der Begründung, man hätte ja ohnehin verloren. Nun erscheint es besser, noch einmal mit der EU Nachverhandlungen anzustreben. Bereits im Vorfeld hatte die EU aber klargemacht, dass der verhandelte Kompromiss steht und daran nicht mehr gerüttelt wird.

Zwar wäre man bereit, kleinere kosmetische Anpassungen zu überdenken, insgesamt wird es aber keine wirklich gehaltvollen Zugeständnisse mehr geben. Wenngleich May zwischenzeitlich auch noch ein Misstrauensvotum überstehen musste, darf man nun auf den erneuten Abstimmungstermin im Januar gespannt sein. Sicherlich wird das Ergebnis nicht anders sein, so dass man auf einen "harten Brexit" weiter zusteuert. Ob nach der Abstimmung dann die Strategien des einen oder anderen Abgeordneten aufgehen, bleibt abzuwarten. Also doch ein Exit vom Brexit?

Geld für Gelbwesten

Nicht wirklich überraschen sollte es, wenn das Thema auch über den Abstimmungstermin im Januar weiterhin sehr präsent bleiben wird. Bekanntlich liegen Licht und Schatten eng beieinander. Während Italien in dieser Woche einen Schritt auf die EU zugegangen ist und hinsichtlich der Neuverschuldung Zugeständnisse gemacht hat, überraschte der französische Präsident Emmanuel Macron mit seinen Zugeständnisse an die Protestbewegung der so genannten Gelbwesten. Leider ist es mit dem Geld ausgeben so, dass man es eigentlich haben sollte, ansonsten steigen die Schulden.

Im Falle von Frankreich wird das Land nach den Zusagen seines Präsidenten nun voraussichtlich die Verschuldungsgrenze nach dem Maastricht-Vertrag klar brechen, was innerhalb der EU sehr viele kritische Stimmen mit sich gebracht hat. Daneben wird auch an den Märkten ein hemmungsloses Geldausgeben auf langfristige Sicht überhaupt nicht gerne gesehen. Kein Wunder also, dass die kleine Zwischenerholung an den Aktienmärkten bereits zum Wochenschluss wieder eingeknickt ist. Die genannten Probleme sollten also vorerst weiter vorhanden bleiben.

Mit Short ins Plus

Womöglich kommen sogar neue Probleme hinzu, so dass auch die Richtung an den Aktienmärkten vorerst weiter gen Süden zeigen könnte. Dies muss allerdings nicht unbedingt ein Verlust im eigenen Depot darstellen. Schließlich gibt es heutzutage genügend attraktive und interessante Produkte, mit denen sich die unterschiedlichen Marktphasen profitabel abbilden lassen. Im aktuellen Fall wären hier nur kurz Put-Optionsscheine oder Short-Turbos genannt. Ideen mit diesen Produkten erhalten Sie auch in unseren täglichen Newslettern auf www.boerse-daily.de.

Schon im Aufwärtstrend?

Am Freitag schloss der DAX um 10900 Punkte. Möglicherweise kommt er nicht mehr bis 10500 Punkte zurück, sondern hat bereits die erste Korrektur im neuen Aufwärtstrend beendet. Über 11000 Punkten könnten die Bullen wieder das Ruder, übernehmen meint Börse Daily INSIGHT, der Newsletter zur täglichen Marktanalyse und Fokus auf den DAX mit zwei Ausgaben pro Handelstag. Börse-Daily-Experte Christian Zoller analysiert den DAX anhand verschiedener Indikatoren und entwickelt seine persönliche Trading-Strategie auf den Index! Lesen Sie hier weiter.

Euro/US-Dollar: Chance von 131 Prozent p.a.

(11.12.2018) Eine hohe Seitwärtsrendite in nur kurzer Zeit bis Mitte Februar können risikofreudige Anleger mit einem Inline-Optionsschein auf den Euro in US-Dollar mit Schwellen bei 1,10 und 1,27 US-Dollar erzielen. Eine Fortsetzung der jüngsten Seitwärtsbewegung beim Währungspaar ist denkbar. Lesen Sie hier weiter.

Dow Jones Index: Eindrucksvolles Reversal

(11.12.2018) Nachdem der Dow Jones Index am Montag noch ein frisches Mehrmonatstief markiert hat, drehte schlagartig das Barometer wieder zur Oberseite ab und stellte auf Tagesbasis ein astreines Reversal auf. Kurzfristig könnte dies für den Aufbau von Long-Positionen herangezogen werden. Lesen Sie hier weiter.

Euro STOXX 50: Ab jetzt wieder rauf?!

(14.12.2018) Mit einer messerscharfen Präzision fiel der europäische Leitindex Euro STOXX 50 in dieser Woche auf 3.007 Punkte zurück und drehte prompt wieder zur Oberseite um. Jetzt könnte hieraus eine mehrwöchige Gegenreaktion folgen, die sich bestens für ein kurzfristiges Long-Investment eignet! Lesen Sie hier weiter.

Call auf Apple: Kein Gift im Apfel

(14.12.2018) Viele Schwarzseher haben die Apple-Aktie in den letzten Wochen nach unten gezogen. War das übertrieben? Ein Call-Optionsschein auf die Apple-Aktie mit Basispreis bei 160 US-Dollar und Fälligkeit im Dezember nächsten Jahres könnte von einer steigenden Aktie überproportional profitieren. Lesen Sie hier weiter.

Wochenrückblick

EUR/PLN: Zloty-Schwäche nutzen

(14.12.2018) Der Wechselkurs von Euro (EUR) in Polnischen Zloty (PLN) steckt seit August in einer Seitwärtsphase fest, ohne größere Signale auszusenden. Doch innerhalb der vorliegenden Spanne hält sich das Währungspaar doch recht zuverlässig an seine ihm oben wie unten vorgegebenen Grenzen. Lesen Sie hier weiter.

Nokia: Chance von 105 Prozent

(12.12.2018) 5G heißt das Zauberwort für schnelles mobiles Internet. Mittendrin statt nur dabei im 5G-Wettrennen: Der finnische Netzwerkausrüster Nokia. Für risikobereite Anleger stellen wir dementsprechend in unserer aktuellen Spotlight-Ausgabe einen Mini Future Long auf die Aktie von Nokia vor. Lesen Sie hier weiter.

Deutsche Post Short: 85-Prozent-Chance

(10.12.2018) Die Aktie der Deutschen Post befindet sich im freien Fall. Am Ende der letzten Woche rutschte sie auf den tiefsten Stand seit fast zweieinhalb Jahren ab. Mit einem Open End Turbo Short auf eine fallende Deutsche-Post-Aktie könnte sich jetzt eine Trading-Chance von 85 Prozent ergeben. Lesen Sie hier weiter.

106-Prozent-Chance mit Siemens

(13.12.2018) Siemens holte einen Großauftrag in Kanada ab. Die dortige Eisenbahn-Gesellschaft möchte ihre Flotte modernisieren. Auch technisch scheint die Gelegenheit mittlerweile günstig. Mit einem Mini Future Long auf die Aktie von Siemens könnte sich eine Trend-Chance von 106 Prozent ergeben. Lesen Sie hier weiter.

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Wochenvorschau


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