von Jürgen Sterzbach

80-Prozent-Chance mit Fresenius

Mit dem Jahresergebnis stellte sich Fresenius gegen den Markt und brach aus einer zuletzt fallenden Tendenz nach oben aus. Dadurch kann sich ein Kursziel bei 70 Euro eröffnen. Mit einem Mini Future Long und steigenden Notierungen kann sich eine Trend-Chance von 80 Prozent ergeben.

Das vergangene Jahr schloss Fresenius wie angekündigt mit einem Anstieg bei Umsatz und Gewinn ab. Auch im vierten Quartal legten die Zahlen zu. Vor allem das Geschäft mit Infusionen, flüssigen Generika und klinischer Ernährung trug zum Wachstum bei. Der Gewinn nach Abzug von Minderheiten stieg um 31 Prozent, wie das Unternehmen aus Bad Homburg am Mittwoch mitteilte. Der Umsatz legte um 19 Prozent zu und der um Sondereinflüsse bereinigte Gewinn vor Zinsen und Steuern um 25 Prozent. Fresenius rechnet mit weiteren Zuwächsen, doch äußerte sich etwas geringere Erwartungen. Für das laufende Jahr werde ein währungsbereinigter Umsatzanstieg um sechs bis acht Prozent erwartet. Am aktuellen Erfolg plant der Konzern seine Anteilseigener mit einer um 25 Prozent höheren Dividende von 0,55 Euro teilhaben zu lassen.

Fresenius (Tageschart in Euro)

 

Charttechnisch brach die Aktie von Fresenius am Mittwoch aus dem kurzfristigen, seit Anfang Dezember bestehenden Abwärtstrend, der aktuell zwischen 51,30 und 57,70 Euro beschrieben werden kann, nach oben aus. Als nächste Hürde befindet sich unmittelbar über den Notierungen die aktuell bei 61,37 Euro verlaufende 200-Tage-Linie. Eine ansteigende Tendenz im Wert ist bereits seit zwei Wochen auszumachen. Diese kann mit einer ansteigenden Gerade um derzeit 57,80 Euro unterstützt werden. Setzt sich der Anstieg der Notierungen fort, kann er auf kurze Sicht bis zum Hoch von Anfang Dezember bei 70 Euro führen. Zum aktuellen Kurs entspricht das einem Plus von rund 17 Prozent. Aus den Analysen der letzten drei Monate leitet sich auf Sicht von sechs Monaten ein durchschnittliches Kursziel von 70,33 Euro ab.

Fresenius (Wochenchart in Euro)

Strategie

Mit einem Mini Future Long (WKN CC77K4) können risikobereite Anleger, die von einer steigenden Fresenius-Aktie ausgehen, mit einem Hebel von 4,7 überproportional davon profitieren. Der Abstand zur Stopp-Loss-Barriere beträgt aktuell 17,4 Prozent. Der Einstieg in diese spekulative Position bietet sich dabei stets unter der Beachtung eines risikobegrenzenden Stoppkurses an. Dieser kann unter der im Chart gezeigten Unterstützung im Basiswert bei 56,50 Euro platziert werden. Im Mini Future Long ergibt sich ein Stoppkurs von 0,91 Euro. Ein Kursziel kann sich in einem steigenden Umfeld um 70 Euro befinden. Das Chance-Risiko-Verhältnis der Idee beträgt 3 zu 1.

Steigende Kurse steigende aktie
Kennzahlen  
 
  WKN: CC77K4
  Akt. Kurs: 1,24 – 1,26 Euro
  Basispreis: 47,57 Euro
  Barriere: 49,35 Euro
  Laufzeit: Open End
 
 
  Typ: Mini Future Long
  Emittent: Citigroup
  Basiswert Fresenius
  Kursziel: 2,26 Euro
  Kurschance: 80 Prozent
 
Order über Börse Stuttgart
 
 

Trends-Update: Vonovia

Mini Long mit 11 Prozent im Plus

Unsere vor zwei Wochen vorgestellte Long-Strategie, mit der WKN CW118Q auf eine steigende Vonovia-Aktie zu setzen, befindet sich im Gewinn. Der vorgestellte Mini Future Long schloss gestern an der Börse Stuttgart zum Geldkurs von 1,05 Euro und lag mit 10,5 Prozent im Plus. Nach unserer Vorstellung erreichte die Aktie mit einer ansteigenden Tendenz bereits ein Hoch bei 28,84 Euro, wodurch die Notierungen die 200-Tage-Linie bei aktuell 28,09 Euro überquerten. Wer seinen bisherigen Gewinn nicht mitnehmen, sondern in der Erwartung einer weiterhin steigenden Aktie in dieser spekulativen Position investiert bleiben möchte, kann nun den risikobegrenzenden Stoppkurs bewusst eng unter der im Chart dargestellten Unterstützung im Basiswert bei 26,40 Euro platzierten. Im Mini Future Long ergibt sich ein Stoppkurs bei 0,91 Euro, so dass die Position näher am Vorstellungskurs abgesichert werden kann.

Vonovia (Tageschart in Euro)

Interessenkonflikt

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